Login
Username:

Passwort:




Password vergessen?
 
Jetzt registrieren!

 Neue Mitglieder
indigogirl2cv
( 30.08.2010 )
Andremoda
( 16.08.2010 )
Udgaard
( 11.08.2010 )
Joto-man
( 05.08.2010 )
homesick_alien
( 24.07.2010 )


 Wer ist Online
4: Besucher
0: Mitglied (er)

Du bist ein Gast
Melde Dich vorher erst an!

zuletzt Online
Blackice
: 4 Stunden 12 Minuten her
indigogirl2cv
: 21 Stunden 25 Minuten her
horaceli
: 6 Tage 6 Stunden 6 Minuten her

 
Page « 1 2 (3) 4 »
Essay : Zillo-Podiumsdiskussion auf dem WGT 1998 Druckoptimierte Version Schicke den Artikel an einen Freund
Geschrieben von Ecki Stieg am 17.06.1998 12:48 (1841 x gelesen)


Teil 3
"Wenn süß das Mondlicht den ebenhölzernen Sarg berührt"
Die sprachliche und literarische Ästhetik der deutschen Gothic-Szene

Im dritten Teil der auf dem "7. Wave & Gotik-Treffen" in Leipzig geführten Podiumsdiskussion ging es um das (Selbst)verständnis und die diversen Stil ? und Spielarten neuer deutscher Lyrik.

Für mich war es der interessanteste und ergiebigste Teil dieser Runde, nicht zuletzt deshalb, weil wir mit Steve Naghavi von And One und Bruno Kramm von Das Ich zwei sehr divergierende Charaktere eingeladen hatten, die auch mit der deutschen Sprache höchst unterschiedlich umzugehen wissen...!

Ecki Stieg:

Es ist schon sehr bemerkenswert, daß sich innerhalb der letzten 10 oder gar 15 Jahre ein großes Selbstverständnis entwickelt hat, wieder mit der deutschen Sprache umzugehen.
Das war lange Zeit ein großes Problem. Ich bin jetzt 38 Jahre ? und deutschsprachige Gruppen waren früher gleichzusetzen mit Schlagersängern ? doch mittlerweile haben wir eine Szene, in der mit der deutschen Sprache ganz selbstverständlich umgegangen wird. Mehr als das ? es ist eine Sprache, die eine ganz eigene Ästhetik besitzt, einen eigenen Duktus, ein eigenes Vokabular und auch in ihrer teilweise archaischen Orientierung typisch deutsch ist. Das hat auch dazu geführt, daß die berühmte Frage ?Warum singt Ihr eigentlich deutsch?? heute gottseidank kaum mehr gestellt wird.

Auf der anderen Seite treibt die Suche nach romantizischer Selbstfindung und Definition obskure Stilblüten hervor, so wie die Überschrift dieses Diskussionsabschnitts, die wortwörtlich einer Kleinanzeige eines Independent-Magazins entnommen wurde und garantiert völlig unironisch gemeint ist...!

Eine Band, die ohne Zweifel Vorreiter war für diese Ästhetik waren, sind Das Ich. Natürlich gab es auch Goethes Erben ? und auch die Einstürzenden Neubauten waren dafür bekannt, in Wörterbüchern der deutschen Sprache herumzustöbern, um neue ?alte?, klischeefreie und reine Lyrik zu kreieren.....

Bruno Kramm:

Die Einstürzenden Neubauten haben für uns sicherlich das Wagnis gerechtfertigt, in deutsch zu singen. Die deutsche Sprache ist seit dem 2. Weltkrieg ja als reines Propagandamittel verbrämt und hatte gerade mal nur im Volksmusikbereich eine Chance. Die Grundidee war, einmal wieder mit der deutschen Sprache zu experimentieren.
Dennoch würde ich unsere Texte mit Zeilen wie ?Wenn süß das Mondlicht den ebenhölzernen Sarg berührt? nicht in Zusammenhang bringen, die deutsche Sprache hat schon wesentlich mehr Facetten als mancher mit seinem erlernten Schulenglisch ausdrücken kann. Und das ist auch der Hauptgrund, warum wir mit deutscher Sprache arbeiten. Sie ist vermittelbarer und sie kann Inhalte transportieren. Für jeden von uns ist deutsch die Muttersprache und somit kann auch jeder mehr zwischen den Zeilen lesen.

Doch wir sind wirklich keine Pioniere. Die Neubauten waren lange vor Das Ich schon tätig, und als wir 1991 als ?Neuerung" bezeichnet wurden, haben wir uns selbst nicht als so neu betrachtet...!

Ecki Stieg:

Doch der Ansatz war zu Beginn der 90er Jahre doch schon ein anderer. Die Neubauten sind da wiederum ein gutes Beispiel. Blixa Bargeld hat ein Vokabular benutzt, das sehr alt, fast verschüttet war und in der Alltagssprache so gut wie keine Verwendung mehr gefunden hat. Das Ich ? aber auch andere Gothic-Bands - scheinen ebenso vorzugehen.
Doch wo ist der Ansatz, was ist hier die Antriebsfeder? Die Gefahr, daß es schnell in wohlklingende, aber sinnentleerte Worthülsen umkippt, ist doch recht groß....?!

Bruno Kramm:

Wenn ich Sätze wie ?Wenn süß das Mondlicht den ebenhölzernen Sarg berührt? lese, dann denke ich ganz einfach, daß der Verfasser zuviel Hugo von Hoffmanstal gelesen hat und das ganze etwas anders aufgefaßt hat....! Doch die deutsche Sprache bietet ungemein viele Ansatzpunkte. Da gibt es den literarischen Background, der in Deutschland immer noch sehr groß ist ? und war! Für uns war es sicherlich der Expressionismus mit Dichtern wie Georg Trakl ein wichtiger Ansatzpunkt, mit Sprache zu experimentieren. Doch es besteht gerade in der deutschen Sprache das Problem, daß du z.B. nicht ?Ich liebe Dich? sagen kannst. Das klingt schnell wahnsinnig kitschig, obwohl es dasselbe ist wie ?I love you?, was jeder von uns schon tausendmal gehört und akzeptiert hat. Insofern muß man immer weiter in die Tiefe gehen. Das hat auch mit dem Problem zu tun, daß die deutsche Sprache in den letzten Jahren nur in der Volksmusik präsent war. Ich kann jeder Band, die jetzt anfängt, nur darin bestärken, mit der deutschen Sprache zu experimentieren, denn es gibt hier einfach mehr Ausdrucksmöglichkeiten, als man vermutet...!
Ecki Stieg:

Doch die Gefahr des Klischees gibt es auch in der Gothic-Szene. Bestimmte Schlagwörter wie ?Tod? oder ?Schmerz? sind doch längst überstrapaziert und damit entwertet worden...!
Bruno Kramm:

Sicherlich. Das ist natürlich eine Gefahr ? erst recht, weil du die Sprache direkt verstehst und sie nicht erst übersetzen mußt. Auch wir hatten damit eine ganze Weile zu kämpfen. Auch Das Ich wurden lange Zeit immer nur auf ein Bild reduziert, doch wir haben immer versucht, weiterzukommen und nicht nur die platten Klischees zu bedienen.
Auf der anderen Seite ist die deutsche Sprache heute immens populär. Nimm nur das Beispiel Rammstein. Bei dieser Band sind die Texte sehr plakativ, doch das stört niemanden! Es scheint also auch so zu funktionieren...!

Ecki Stieg:

Auf der anderen Seite ist es kein Wunder, daß gerade viele elektronische Bands die deutsche Sprache benutzen, denn die sehr kantigen, gutturalen Qualitäten unserer Sprache bieten sich für die harten, rhythmischen Strukturen der elektronischen Musik geradezu an. Das haben schon DAF oder Kraftwerk verstanden. Doch natürlich gibt es auch da Unterschiede.
Glücklicherweise haben wie mit Bruno Kramm von Das Ich, Steve Naghavi von And One und Martin Sprissler in diesem Podium drei Vertreter , die mit der deutschen Sprache recht unterschiedlich umgehen.

Martin Sprissler z.B. ist mit seiner ?Endzeitlyrik?-Performance schon fast eine Institution auf dem ?Wave & Gotik?-Treffen.....

Martin Sprissler:

Ich denke, daß man ein Gefühl veräußern kann, indem man es ausdrückt ? und indem man es aufschreibt, kann es dazu führen, daß diejenigen, die es lesen, sich verstanden fühlen, daß sie also etwas formuliert bekommen, was sie selbst schon immer dachten.
Es geht mir darum, Gedanken zu erweitern und Gedankenanstöße zu bieten. Ich sehe die Romantik als Chance, um den Weg nach Innen zu finden, wenn alle anderen Schubladen zugeklappt sind. Und meine ?Endzeitlesungen? sind für mich eine Möglichkeit nach vorne ? auch deshalb, weil die ganzen Medien so verseucht sind, daß man dem Fernsehen fast mehr glaubt als sich selbst. Von daher sind Bands wie Rammstein für mich auch eine Art Zeitdokument. Und deswegen haben sie auch einen solchen Zuspruch gefunden.

Bruno Kramm:

Ich finde es sehr wichtig, daß sich unsere Sprache endlich wieder emanzipiert hat. Man muß sich einmal vor Augen führen, daß die Sprache jedes Landes auch ein Teil der eigenen Identität und Bildung ist und die deutsche Sprache lange verpönt war ? gerade wenn es um härtere Inhalte geht. Es wurde immer sehr schnell der Bezug zur Vergangenheit gebildet. Die deutsche Sprache hat in der Geschichte eine sehr wichtige Stellung, hat große Literaten hervorgebracht ? nur das Nazi-Reich hat soviel zerstört, weil die Sprache als reines Propagandamittel so extrem verwendet wurde, daß deutsche Texte in der Unterhaltungsmusik immer gleich Assoziationen mit neo-faschistischen Idealen hervorriefen.
Damit haben in der Vergangenheit schon viele Bands zu kämpfen gehabt. Auch eine Band wie z.B. DAF ist sofort in diesen Zusammenhang gerückt worden. Hätten die ?Der Mussolini? auf englisch gesungen, hätte es keine so großen Probleme gegeben.

Doch das hat sich in den 90er Jahren etwas gelockert, weil die deutsche Sprache auch in ganz anderen Bereiche Fuß gefaßt hat, wie z.B. im Rap-Bereich, wo es absolut legitim ist, in deutsch zu rappen. Und ich kann nur hoffen, daß sich das in allen Szenen so weiter entwickelt...!

Ecki Stieg:

Erstaunlich auch, daß ausländische Bands des Elektro-Genres mit großer Selbstverständlichkeit mit der deutschen Sprache umgehen; ich verweise nur auf die belgischen EBM-Heroen Front 242 und Songs wie "Im Rhythmus bleiben"....

Interessant aber auch eine Band wie And One. Steve Naghavi ist gebürtiger Iraner, deutsch ist somit nicht seine Muttersprache, doch du weißt mit ihr oftmals weit spielerischer und respektloser umzugehen als deine deutschen Kollegen....!

Steve Naghavi:

Ob ich englisch oder deutsch singe, macht für mich wenig Unterschied. Ich habe sowohl die deutsche als auch die englische Sprache erst ab dem 8. Lebensjahr erlernt, somit fiel für mich die Entscheidung, welche Sprache ich nehme, nicht sehr schwer. Ich habe einfach beide genommen.
Englisch ist für den rein musikalischen Aspekt sehr wichtig, denn ich wußte, wenn ich in Deutschland die deutsche Sprache verwende, hören die Leute genau zu. Und mit der englischen Sprache kann man schon mal ein paar oberflächliche Inhalte transportieren, ohne daß es jemanden auffällt. Doch ab und zu gibt es Momente, in denen wir ganz dringend etwas mitteilen wollen, wie z.B. in dem Song ?Die Deutschmaschine?. Da haben wir schon Silbe für Silbe ganz genau überlegt, was wir da singen. Und die Wahl der Worte an sich ergibt sich aus deren Abnutzung. Es stellt sich also die Frage ?Wann nutzt sich ein Song ab??. Wenn man z.B. singt ?Der Mond ist weiß?, wird kaum jemand hinhören ? doch wenn du sagst ?Der Mond ist blau? wird manch einer noch in drei Monaten darüber nachgrübeln, warum das so ist.

So gesehen gehen wir ganz anders mit der Sprache um als die Kollegen von Das Ich und viele anderen deutschsprachigen Bands, die heute mehr Berechtigung haben als noch vor 6 Jahren. Und das ist auch gut so.

Ecki Stieg:

Mittlerweile haben wir ja auch die Situation, daß viele deutschsprachige Bands ? gerade aus unserem Genre ? mit großem Erfolg durch Amerika touren, wo die Texte meist nun gar nicht verstanden werden...!
Bruno Kramm:

In Amerika ? wo es an sich vollkommen normal ist, daß der Text verstanden wird ? gehen die Leute mit der Musik schon ganz anders um. Es ist dort heute viel selbstverständlicher, daß Musik und Text koexistieren. Und wir hatten bei unseren Auftritten in Amerika nie feststellen können, daß es für die Leute ein Problem gewesen wäre, unsere Texte nicht zu verstehen. Insofern ist es auch ein Problem, daß man sich in Deutschland sehr viele Gedanken macht ? gerade weil deutsch als Musiksprache noch nicht so etabliert ist. Doch wenn es sich weiter so entwickelt, wird Text und Musik ebenso selbstverständlich konsumiert werden wie in allen anglo-amerikanischen Ländern.
Stefan Herwig:

Leider ist es so, daß der Text bei 80% aller Künstler nur dazu dient, einen Musikteppich mit einem Wortbrei zu füllen. Die Texte haben eigentlich einen stark zurückgenommenen Stellenwert, was ich sehr schade finde. Manchmal gibt es auch interessante Mischmasch-Prdukte, wie z.B. das ?Nordhausen?-Album von And One....
Steve Naghavi:

Immer auf die Kleinen!
Stefan Herwig:

....da waren einige Texte dabei wie ?Sweety Sweety?, wo ich mir wirklich an den Kopf gepackt habe. Dem gegenüber standen wirklich klasse Texte wie ?Nordhausen?.
Mich würde mal interessieren, warum der Anspruch Eurer Texte soweit auseinander klafft!

Steve Naghavi:

Schau mal, das Leben läuft genauso! Ein Mensch ist manchmal nachdenklich, traurig, streitet sich mit seiner Freundin oder den Eltern, ist depressiv und schaut aus dem Fenster. Doch am Wochenende geht?s in die Disco ? und dort ist er glücklich und oberflächlich. Und in solchen Situationen erzählt man eine unglaubliche Scheiße zusammen. Und genau das wollten wir unseren Fans nicht vorenthalten!
Ecki Stieg:

Genau das ist der Punkt. Viele Bands, die sich entscheiden, mit der deutschen Sprache zu arbeiten, tun dies immer noch sehr bewußt. Wenn man sich sagt ?Ich mache jetzt deutsche Texte? schwingt in diesem Satz gleichzeitig eine fatale Ernsthaftigkeit, Verbissenheit und der Anspruch, Kultur mit Tiefgang zu produzieren, mit.
Wenn man es lernen könnte, einfach spielerischer mit seiner Muttersprache umzugehen, wäre schon viel erreicht. Man kann auch oberflächlich und witzig Texten, ohne dumm zu sein.

Stefan Herwig:

Doch gerade das wird oftmals auch nicht verstanden. Es gibt ein Beispiel aus unserem Hause Off Beat, nämlich die Band Eco, die eigentlich unglaublich viel Humor hat. Dieser Humor wird aber seit ihrem Hit ?Haß und Liebe? nicht verstanden. Der Text ist zwar ziemlich dumm und plakativ und wurde ? auch von uns ? recht schnell auf dieses Image festgelegt. Eco hat mit den beiden Nachfolgealben, auf denen gerade dieses Klischee so überstrapaziert wurde, daß keiner diese Texte wirklich ernst nehmen kann, nur Unverständnis geerntet hat. Hier ist genau das passiert, was gerade gefordert wurde: Die Band hat sich für deutschen Gesang entschieden, hat sehr viel Humor und Leichtigkeit reingepackt ? und keiner hat es kapiert!
In der Gothic-Szene gibt es dagegen diese schwülstige Schwere, die mir voll auf den Sack geht, die aber von allen Leuten ? und auch von der Presse! ? voll akzeptiert und schnell zum Klischee wird.

Bruno Kramm:

Das Problem ist natürlich auch, daß, wenn sich viele Texter der Romantik bedienen, es schnell sehr klischeehaft klingt. Das ist das Problem dieser Sprache. Sie ist zeitlich so weit von uns abgeschnitten, daß wir uns mit den Inhalten nicht ohne den Schauer der Verlegenheit auseinandersetzen können, obwohl diese Sprache wirklich sehr schön und sinnlich ist. Und da ergibt sich auch das Problem der Schwere. Deutscher Lyrik und Literatur ist schon immer bescheinigt worden, daß sie schwermütig ist. Es ist auch schon oft geschrieben worden, daß des Deutschen Naturell die Schwermut schlechthin sei. Und ein Stückchen weit stimmt das, gerade wenn man sich das Schaffen der Romantiker oder der Expressionisten anschaut. Diese Sprache hat aber sehr viel Tiefgang und sehr viele Ausdrucksmöglichkeiten, auch wenn du das als Klischee empfindest.
Stefan Herwig:

Doch das ist schon 300 oder 400 Jahre her...!
Bruno Kramm:

Doch das heißt nicht, daß man sich damit heute nicht mehr beschäftigen kann! Es gibt so viele englischsprachige Bands im Elektro-Bereich, die so unglaublich stumpfsinnige Texte verwenden, daß ich dann doch lieber einen etwas über das Ziel hinaus schießenden neoromantischen Text lese als diese blöden Schablonen, die sich nur auf Parolen wie ?Let Your Body Work? oder ähnliches reduzieren!

Druckoptimierte Version Schicke den Artikel an einen Freund
Page « 1 2 (3) 4 »

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



Woche 22

1 Machine Gun
Portishead
2 Looking Glass
Birthday Massacre
3 Katharsis/Feuer Frei
Nachtmahr
4 Stay With Me
Jesus On Extacy
5 Radioman
State Of The Union
6 Hydra
Iris
7 Swallow
Emilie Autumn
8 Tanzt kaputt was Euch kaputt macht
Straftanz
im Shop
9 Feel The Silence
Elegant Machinery
10 Re:Up
Soman


mehr...

powered by


 Suche

 Rezensionen
Chandeen

Jutland
(9006)


Artwork

Inventario
(8356)


Steril

Realism
(9035)


Crack Of Doom

Washed Out Moon
(8693)


Carlos Perón

La Salle Blanche
(13971)


IAMX

The Alternative
(8862)


Insekt

Teenmachine
(8492)


Dismantled

Standard Issue
(7296)